Online-Kurs „Mama im Einklang“

Magna Mater

Auf der Suche nach Tipps für Working Moms

Um den Alltag mit all seinen Herausforderungen zu meistern und dabei etwas für die eigene körperliche und geistige Gesundheit und Entwicklung zu tun, bin ich im Netz auf Isabel Falconer von Magna Mater gestoßen. Sie ist Trainerin und Beraterin für Mütter und hilft mit lösungsorientierter und zielführender Begleitung, Körper, Geist und Seele miteinander in Einklang zu bringen. Sie bietet den Online-Kurs „Mama im Einklang“ an. Du kannst in 9 Wochen bzw. Modulen eine „Reise zu Dir selbst“ machen. Wobei die Inhalte ein halbes Jahr zur Verfügung stehen und jede in ihrem eigenen Tempo voranschreiten kann. Genau richtig für Working Moms mit wenig Zeit.

Mama im Einklang

„Reise zu Dir selbst“ – Das hört sich esoterischer an, als es ist. Denn tatsächlich basieren Isabels‘ Tipps auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die sie in ihren Videos kurz erklärt, aber nicht zu sehr darüber doziert. Vielmehr bietet sie kompakte Infos, Übungen als pdf oder Audios  (z.B. Atemmeditation) und Videos (z.B. Haltungsübungen) an.

In Live-Calls können Teilnehmerinnen Fragen zu akuten Problemen stellen, die direkt von Isabel beantwortet werden. Auch persönliche Fragen kann man per E-Mail an sie richten und es gibt eine geschlossene Facebook-Gruppe, in der ein Austausch zwischen den Teilnehmerinnen stattfindet. Also ein abgerundetes Angebot mit verschiedenen Medien.

Sympathisch von Anfang an

Im Begrüßungsvideo höre ich von Isabel – neben dem Tipp ein Dankbarkeitstagebuch zu führen –  zwei Sätze, die mich freuen:

„Gut ist gut genug“ 
denn Perfektionismus ist meistens der Grund für Stress.

und

„Stutenbissigkeit ist OUT – Sisterhood ist IN!“ 
denn der ehrliche und offene Austausch zwischen uns Müttern ist genau mein Thema.

Die Inhalte

Auf alle Inhalte der einzelnen Module einzugehen würde hier den Rahmen sprengen, aber ich finde es wichtig Euch einen kurzen Überblick über die Themen zu geben:

  1. Mein Status Quo
  2. Meine Bedürfnisse
  3. Umgang mit Stress
  4. Familienorganisation
  5. Wechselwirkung von Körper und Seele
  6. Bindung
  7. Umgang mit starken Gefühlen
  8. Achtsamkeit
  9. Umsetzung im Alltag

Die Live-Calls (Videos) werden aufgezeichnet und können auch später angeschaut werden.

Der Einstieg in den Kurs ist noch bis zum 16.03.2017 möglich.

Erste Erkenntnisse

Wenn man etwas ändern will muss man den Fokus auf sich selbst richten.

Die einzelnen Übungen erfordern nicht sehr viel Zeit, aber dennoch Ruhe und ein wirkliches Einlassen auf das Thema. Es ist ein Arbeiten an sich selbst. Das geht nicht so nebenher.

Im ersten Live-Call hatte ich einen Eye-Opener: Es kam die Frage auf, was man tun kann, wenn die Kinder vor dem Zubettgehen wild herumtoben. Es war eine wichtige Erkenntnis für mich zu hören, dass das Hochdrehen vor dem Schlafengehen ein wichtiger Mechanismus von Kindern ist, um die Anspannung des Tages los zu lassen und dann zur Ruhe zu kommen. D.h. Anstatt den Kindern eine Stunde lang hinterher zu jagen, bis sie endlich schlafen, warte ich einfach gelassen ab und lasse sie toben.  Seitdem bin ich abends entspannter! Und tatsächlich – schneller als geglaubt, haben sie dann auch genug und gehen Richtung Bettchen.

Aktueller Stand

Im Moment hänge ich mit dem „Abarbeiten“ etwas hinterher. Mein Alltag ist zurzeit sehr fordernd. Viele Geschäftsreisen, private Veränderungen, der normale Termin-Wahnsinn im Cluster Kita-Schule-Sportverein…  Deswegen bin ich froh, dass die Inhalte des Kurses noch einige Zeit zur Verfügung stehen. (Wäre es ein „Offline“-Kurs an der VHS, hätte ich schon 4 Module verpasst.)

Schon oft habe ich versucht mit Meditation anzufangen. Auch hier in diesem Kurs gibt es Übungen dazu. Das ist gar nicht so leicht. Es ist, wie gesagt, ein Arbeiten an sich selbst. Ich werde weiterhin berichten!

Und dann… irgendwann mal… hoffentlich bald… bin ich: Mama im Einklang!

Einfach so auf ein Glas Wein treffen

 wein

Spontanes Treffen mit working mom

Nachdem ich schon einmal vergeblich versucht hatte ein Treffen mit berufstätigen Müttern  zu planen, habe ich einen erneuten Versuch gestartet und wieder alle – und noch ein paar mehr – gefragt…

Wenn wieder 60% nicht kommen, sind wir diesmal vielleicht zu Dritt.

Der Termin liegt reichlich weit in der Zukunft, so dass genug Zeit zur Verfügung steht, einen Babysitter zu organisieren, oder dem Papa mitzuteilen, dass er an dem Abend die Kinder ganz für sich hat.

Warum 6 Wochen warten?

Eine von den Mamas schrieb mir noch am selben Tag, dass sie spontan am nächsten Tag Zeit und Lust hätte, sich einfach so auf ein Glas Wein zu treffen. Und rein zufällig hatte auch ich Zeit und Lust und mein Mann war auch zuhause. Bingo.

Keine Zeit für extra Styling

Nach Arbeit, Kinder abholen, etwas zu Essen richten, schnell noch ein paar nette ausgehfeine Stiefeletten anziehen und dann nichts wie weg. Für mehr war keine Zeit.

Unterwegs merkte ich, dass auf meiner Hose Matsch Spritzer waren, weil ich sie tagsüber schon bei der Arbeit an hatte. Und weil ich ja auf einer Baustelle arbeite und es dort auch viel Matsch gibt, kann es schon mal passieren, dass man bei Regen eben auch was abbekommt. Selbst wenn man den ganzen Tag im Innendienst sitzt. *augenroll*

Egal!

Im Lokal angekommen stellte ich beruhigt fest, dass es sehr dunkel war und keine von den Anwesenden ausgerechnet auf meine Hose schauen würde.

Im ganzen Lokal waren 95% Frauen. Anscheinend ist Donnerstag der Mädelsabend schlechthin. Und alle waren am Schnattern und Kichern!

Und meine Verabredung war auch schon da und hatte schon mal mit dem Wein angefangen.

Mir geht’s wie Dir!

Wie jedes Mal, wenn man mal Zeit hat, in Ruhe ein paar Themen zu besprechen, stellte ich fest:

Wir Mütter haben in vielen Bereichen die gleichen Herausforderungen.
Wir verstehen uns, auch wenn wir nicht in allen Themen gleicher Meinung sind und auch nicht immer auf einer Wellenlänge.

Wenn du offen bist und auch mal die Perspektive wechselst, kannst du dazulernen. Selbst wenn du etwas erfährst, was völlig konträr ist zu deiner Einstellung, deinem Lifestyle, deiner Mentalität und Erziehungsphilosophie. Ja, auch dann kannst du für dich etwas erkennen.

Aber wir haben mehr gemeinsam, als wir anfangs denken.

Ich meine es: the good working mom

Es war ein super netter, lustiger, informativer Abend und am Ende stellst Du fest: So wie wir es machen ist es vielleicht anders als bei Anderen, aber gut!

 

Journaling – anders Tagebuch schreiben

Journaling

Journaling soll gut für dich sein…

Bei Instagram sind tausende von Beiträgen zu finden zum Thema Journaling, Bullet Journaling oder Tagebuch schreiben (hier zum anschauen). Bei YouTube finden sich ganze Tutorials dazu. Das scheint zurzeit ein Trend zu sein.  Und außerdem hört und liest man in jedem Erfolgsratgeber, dass alle erfolgreichen Menschen Tagebuch schreiben. Das soll helfen seine Ziele zu erreichen oder seine guten Vorsätze einzuhalten.

Es ist Jahresanfang und da haben sich alle ihre neuen Kalender gekauft. Und ich wette 80% der Termine, die in einem Working Mom Kalender stehen betreffen entweder den Job oder alle anderen in der Familie oder den Haushalt. Es wird viel geplant aber wenige Termine lauten „Samstag Essen mit Mädels“ – „Freitag Maniküre“ – „Mittwoch Yoga“ – Solche Termine finden eher Event mäßig statt nicht regelmäßig. Und vieles, was man plant, schafft man nicht.

In meinem Umfeld findet sich nach einer kleinen Mini-Umfrage keine Working Mom, die täglich ein Journal oder Tagebuch schreibt. Täglich schreiben… welche Working Mom hat denn bitte schön dafür Zeit?

Wenn man sich die Tipps und Methoden so anschaut, könnte man sich leicht überfordert fühlen. Das sind teilweise richtige Kunstwerke. Bullet Journaling in Kombination mit Hand-Lettering, Aquarelle, Washitape für jede Gelegenheit, unterschiedliche Stifte, Fragen zu Zielen, Terminen, Zitate, Auswertungen. Fast schon wissenschaftlich.

„Liebes Tagebuch, wie geht das?!“

Dabei handelt es sich nicht einfach nur um das gute alte Tagebuch schreiben, wo man in die Tiefen seiner Seele eintaucht oder Kalender führen, in dem Ereignisse emotionslos beschrieben werden.

Es geht eher darum, seinen Tag zu reflektieren und dabei durch z.B. Achtsamkeit, Dankbarkeit und Struktur sich besser organisiert, um seine gesetzten Ziele zu erreichen und sein Wohlbefinden und Selbstbewusstsein zu steigern.

Tagebuch like a pro

Zunächst  bin ich zwar angetan von der Idee, auch mal so etwas zu machen, aber das kann Einen am Anfang schon etwas überfordern. Und dann – immer wieder das Thema Zeit.

Früher habe ich fast jeden Tag etwas geschrieben. Meistens habe ich kleine Berichte geschrieben, von Erlebnissen in der Schule, Uni oder mit Freunden. Das hat mir geholfen, alles nochmal zu reflektieren. Wie ich Dinge wahrgenommen habe und wie es mir dabei ging. Man konnte Ideen mal aufschreiben. Auch wenn sie total daneben waren.

Meine Methode heute

Tagebuch schreiben mit etwas Struktur.
In einem normalen Notizbuch mit leeren Seiten schreibe ich meine Gedanken oder Erlebnisse auf.

Und um dem ganzen etwas Struktur zu geben, gehe ich so vor:

morgens

Es dauert keine 5 Minuten, da schreibe ich kurz etwas zu folgenden Fragen auf.

  1. 3 Dinge für die ich dankbar bin. (Waaaas 3 Dinge??? Schongutschongut, für den Anfang reicht auch eine Sache.)
  2. Was wird den heutigen Tag zu einem guten Tag machen? – Ziele, ToDos, Ereignisse auf die man sich freut oder die man erledigen/abhaken will.
  3. optional: ein Satz, der die Stimmung für den Tag mitgibt.

abends

Kurz bevor das Licht ausgeht notiere ich in mein Notizbuch noch ein paar Dinge zu diesen Fragen.

  1. 3 Dinge, Momente, Erlebnisse, die heute gut waren. (auch hier wieder: mindestens EINE gute Sache passiert immer. Und dabei ist es völlig egal um was es geht. Als Working Mom ist man manchmal froh, wenn man es geschafft hat vor dem Schlafengehen 20 Paar Socken zusammen zu legen, oder einen Film zu Ende zu schauen ohne einzuschlafen.)
  2. Was hätte den Tag besser gemacht? – hieraus ergeben sich Wünsche, Ziele oder ToDos für den nächsten Tag.

Variante für Anfänger

Wem das alles zu viel ist, dem hilft es vielleicht klein anzufangen.

Eine schöne Idee die ich auf Instagram gefunden habe: Jeden Tag EINE Sache auf ein Zettelchen notieren, die an dem Tag gut war und dann in einem großen Glas sammeln. An einem Tag, an dem es einem nicht gut geht, kann man in das Glas greifen und einen Zettel ziehen. Die Erinnerung an eine kleine vergangene Freude, wird einem gut tun.

Wer ’ne kleine Wohnung hat und keinen Platz für ein Gurkenglas, der kann das auch in ein Notizbüchlein schreiben. Ist bestimmt schön nach einem Jahr, 365 schöne Erlebnisse und Erinnerungen gesammelt zu haben und darin zu blättern.