Ich will mich nicht beklagen…

nicht beklagen

… oder: wie ich vor 6 Jahren schon mal fast das Gleiche geschrieben habe.

Vor einigen Jahren hatte ich schon mal einen blog. Ich hatte ihn gestartet, als ich 2005 beruflich nach München zog, um für Freunde über meine Erlebnisse in einer neuen Stadt zu berichten.

Als ich Mutter wurde, schrieb ich noch eine Weile weiter, aber irgendwann hatte ich einfach keine Zeit mehr. Den Blog gibt es nicht mehr. Aber ich habe noch meine Texte von damals. Vor ein paar Tagen dachte ich, ich stöbere mal darin herum und schau mal, was ich damals so geschrieben habe.

Und ich habe sehr gestaunt… Denn genau vor 6 Jahren hatte ich schon mal etwas geschrieben, das sich anhört, als wäre es von heute. Nur damals hatte ich erst ein Kind.

Es ging darum, wie erschöpft ich am Abend war. Und wie wenig Zeit ich für andere Aktivitäten hatte.

Und jetzt denke ich erstens: Irgendwie ändern sich die Dinge nicht so einfach. Und zweitens: Als Mutter kannst du deine Kräfte verdoppeln, selbst wenn du denkst du kannst nicht mehr. Denn jetzt habe ich zwei Kinder und arbeite wieder etwas mehr.

Die Überschrift des Textes war damals: „Eine Runde Selbstmitleid!!!“ Und obwohl man mir vor Kurzem gesagt hat, ich soll doch  bitte nicht so viel Jammern und mich beklagen, habe ich trotzdem den Text zum Nachlesen nochmal online gestellt. 

Heute will ich mich nicht mehr beklagen. Denn das hat mir nicht geholfen. In den letzten 6 Jahren habe ich gemerkt, dass je größer die Kinder werden, desto weniger anstrengend ist es. Was sich nicht geändert hat, ist der Teil mit „wenig Zeit für mich“ und „viel Haushalt“.

An der Lösung wird permanent gearbeitet.

 

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