Schreibtisch-Menü

Schreibtisch-Menü

Schreibtisch-Menü

Was ist ein Schreibtisch-Menü?

Als Teilzeit Mama im Büro weißt Du genau, was ich mit Schreibtisch-Menü meine. Essen alleine vor dem Bildschirm, weil mit den Kollegen in der Kantine essen gehen lange dauert und Du keine Zeit verlieren willst. Schließlich musst Du pünktlich Schluss machen, um die Kleinen abzuholen.

Dein Schreibtisch- Menü sieht wahrscheinlich so aus:

  1. Cashewnüsse mit Cranberries oder sonstiges Studentenfutter.
  2. Smoothie.
  3. Ein Sandwich von der Tankstelle in der Straße.
  4. Kaffee (wahlweise mit viel Milch und Zucker damit es satt macht)
  5. Mischtüte: alles, was Du im Kühlschrank oder auf der Küchenanrichte gefunden hast z.B. ein Stück Obst, die zwei letzten Toastscheiben, ein Rest Käse, zwei Scheiben Salami, ein Müsli-Riegel, Teebeutel.
  6. Eine Portion Eintopf aus der Tiefkühltruhe von letztem Monat.
  7. Eine Sushibox/Bowl vom neuen In-Laden in der Nähe des Büros.
  8. Eine Schüssel selbst gemachter Salat der „gesund aussieht“.
  9. Die Reste vom Geburtstagskuchen des Kollegen.
  10. Den Schokoriegel, den Du noch in der Schublade vom Rollcontainer gefunden hast.

Ach ja und Brot mit diversen Belägen wie z.B. Erdnussbutter mit Bananenscheiben sind auch immer mal wieder dabei.

Nun haben wir zurzeit eine andere Herausforderung mit der ganzen Corona-Stay-at-Home-Office-Quarantäne-Fernunterricht-Situation.

OK Frühstück und Abendessen wären sowieso standardmäßig zu bewältigen, aber jetzt entfällt das warme Essen in der Schulmensa bzw. in der Firmenkantine bei den anderen und alle wollen Mittagessen.

Plötzlich sieht es so aus, dass nicht nur wir als working moms, irgendwie etwas gegen den Hunger in der Mitte des Tages unternehmen müssen, sondern ein, zwei, drei Kinder und ein Mann zuhause sind und 3 Mal am Tag Hunger haben.

Das merkst Du dann, wenn spätestens gegen 12 Uhr der ein oder andere aus seiner Ecke kommt und fragt: „Was gibt’s heute?“

Als wärst Du die Einzige, die dafür zuständig ist. Bist Du’s vielleicht…?

Aus Schreibtisch-Menü wird in-der-Küche-stehen-am-laufenden-Band oder Wieso müssen die alle 3 mal am Tag essen?

Für Dich alleine wäre jetzt alles von der obigen Liste OK, aber für die anderen..? Und so findest Du Dich jeden Tag mittags in der Küche wieder und dann heißt es kochen Baby! Kochen!

  1. Manchmal bestellt Ihr Euch Pizza, aber das schlechte Gewissen erlaubt es Dir nur alle zwei Wochen einmal.
  2. Fischstäbchen, mit Kartoffelpüree und Rahmspinat – Du bist die größte Heldin.
  3. Ein Riesentopf Fleisch-Kartoffel-Suppe/Eintopf reicht auch für zwei Tage.
  4. Linsen mit Spätzle Reste vom Sonntag – kam so la la an.
  5. Spaghetti oder Nudeln mit Tomatensoße geht immer.
  6. Geheimtipp: Chicken Gyros in der Pfanne mit Fladen Brot.
  7. Nochmal Nudeln – wegen Zeitmangel nur mit Butter.
  8. Salamibrot und wir essen dann heute Abend richtig.
  9. Ein Riesenblech Pastitsio (griechische Lasagne) – Lieblingsessen – muss aber am Wochenende vorbereitet werden.
  10. Warmes Käse-Toast-Sandwich.

Du probierst immer mehr aus, was schon vorbereitet ist, was Du nur noch aufwärmen musst oder Du lässt es liefern. Es gibt Tage, da entdeckst Du so Gerichte wie Spiegel-Ei wieder. Außerdem hast Du den Begriff Meal-prep neu gelernt und lässt Dich gerne von YouTube-Superstars inspirieren.

Manchmal fällt das Schreibtisch-Menü sogar aus

Und das ist auch neu. Weil alle Meetings nun online stattfinden, reiht sich Meeting an Meeting. Manche legen sie auch in die Mittagszeit. Und wenn Du gegen 12:30 Uhr essen willst, musst Du 11:30 Uhr spätestens mit kochen anfangen. Mit anschließend abräumen und klar Schiff machen in der Küche bist Du gut 2-3 Stunden beschäftigt.

Blöd, wenn Meetings von 11 bis 13:00 Uhr dauern. Da kannst Du nur hoffen, es gibt noch Reste vom Vortag oder die andern schaffen es, sich selbst etwas zu machen.

Und wenn Du Dir doch Zeit zum Kochen nimmst? Die Zeit darfst Du nachmittags/abends dranhängen, um auf deine Teil(Zeit) zu kommen. Aber das ist ja kein Problem, denn Du musst ja zurzeit nirgendwo hin.

Die Lösung ist einfach aber nicht leicht

  1. Das Home-Office Schreibtisch-Menü vorplanen oder vorkochen, damit es zur Mittagszeit schneller geht. z.B. nur mit Aufwärmen.
  2. Das Kochen und die Arbeit drumherum aufteilen zwischen den Beteiligten.

Wenn Kinder schon etwas älter sind, dürfen sie lernen, sich etwas warm zu machen, Geschirr selbst weg- und aufräumen und ggfs. sich beim Bäcker etwas zu holen.

Und dann gibt’s ja noch (idealerweise) einen anderen Erwachsenen, der die Hälfte der Arbeitstage die Verantwortung über die Menü-Planung und Zubereitung übernehmen könnte. Wie wir es schaffen, dass das auch zur Umsetzung kommt?

Vorschläge bitte in die Kommentare 🙂 Und wenn Du noch mehr Tipps fürs Schreibtisch-Menü hast, dann gerne auch.

Bon Appetit.

Challenge 2019

Challenge 2019 – Hallo good working mom

Letztes Jahr im März – eigentlich genau vor einem Jahr! – gab es die Instagram Challenge #hallogoodworkingmom mit interessanten Beiträgen von ein paar anderen working moms auf Instagram, was mich motiviert dieses Jahr wieder eine Challenge zu starten. Die #hallogoodworkingmom Challenge 2019.

Seit Tagen, nein Wochen, habe ich diese Challenge in meinem Kopf vorbereitet. Heute habe ich mir endlich Zeit genommen alles vorzubereiten.

Mach mit bei der #hallogoodworkingmom Challenge 2019

Lasst uns einander unterstützen, teilen, was uns fertig macht und was wir feiern. Lasst uns für einander da sein mit Verständnis und Mitgefühl. Lasst uns einander die Hände reichen und uns gegenseitig rausziehen aus dem Tief oder uns auf halbem Weg treffen.

Ich finde, es ist eine gute Möglichkeit, sich gegenseitig zu inspirieren und zu stärken. Manchmal denkst Du vielleicht, Du bist die einzige mit dem Thema/Problem/Herausforderung XY und dann siehst Du eine working mom mit dem gleichen Thema und denkst: „Ja! Mir geht’s wie Dir! Du bist nicht allein!“

Die Fragen

Dieses Jahr habe ich mir natürlich neue Fragen überlegt, die wie ich glaube, schon eine Herausforderung werden. Aber es soll ja auch ’ne Challenge sein…

No. 1 Was sind zurzeit Deine größten Herausforderungen im Job und in der Familie?

No. 2 Was machst Du heute (mit Kindern) im Job besser, als früher (ohne Kinder)?

No. 3 Welche Stärke aus deinem Muttersein kannst Du in Deinem Job einsetzen?

No. 4 Was würdest Du Deinem früheren schwangeren Ich heute raten?

No. 5 Was würde Dein zukünftiges Ich Dir raten?

Challenge 2019

Reihenfolge für die Beantwortung der Fragen ist diesmal egal – Hauptsache Du machst wenigstens einmal mit.

Ich werde die Fragen in der Woche der Challenge immer wieder in Erinnerung rufen/posten. Die Antworten können im Zeitraum 11.03.19 – 15.03.19 unter verlinkung meines Instagramhadles @thegoodworkingmom und dem hashtag #hallogoodworkingmom jederzeit gepostet werden.

Bitte gerne teilen.
Ich freue mich über jeden Beitrag.

Bis bald
Anna


Anerkennung

Anerkennung bitte, aber warum so bescheiden?

Anerkennung
Ich sah eine erschöpfte Mutter, die nie Annerkennung bekommt, jeden Tag alles macht, abends halb tot ins Bett fällt und endlich mal gesehen werden will.

Liebe good working mom, warum so bescheiden? Es geht um das Thema Anerkennung. Arbeit als Mutter steht in Gänsefüßchen und ein Strauß Blumen hin und wieder oder ein einfaches Danke würden schon reichen… Dieser Kommentar hinterließ bei mir ein seltsames Gefühl. Ich war betroffen. Ich sah vor meinem geistigen Auge eine erschöpfte Mutter, die nie ein Danke zu hören bekommt, jeden Tag ALLES macht und auch noch perfekt frisiert beim Abendessen dem Mann interessiert zuhört, wie er von seinem Job berichtet. Wenn alle im Bett sind und die Küche wieder glänzt, fällt sie halb tot ins Bett und träumt von einem Blumenstrauß. Als ich dieses Bild bei Instagram postete, kam ziemlich schnell ein wütender Kommentar von Rosita Kraus ihres Zeichens Coach für Frauen:

„ich finde es traurig, dass man sich mit so wenig schon zufrieden geben würde“ 

Auf den ersten Blick erscheint es einem irgendwie komisch, dass das einer Mutter, die sich um alles kümmert, reichen würde. Wobei ein Strauß Blumen ab und zu sicher schön sind. Ein einfaches Danke hingegen sollte täglich zu hören sein. Vom Partner, von den Kindern.

Was mich freut

Nach nun 10 Jahren als Mutter… Ich freue mich am meisten, wenn mir Aufgaben abgenommen werden, wenn die Kinder selbständig etwas machen und wenn ich nicht alle 15 Sekunden etwas unterbrechen und wegen Kleinigkeiten von einem Ende der Wohnung ans andere rennen muss.

Dazu gehört auch, in Ruhe aufs Klo gehen oder Duschen. Das fällt unter die Kategorie „Raum und Zeit für mich zu haben“. Sich zurückziehen zu dürfen. Anerkennung, dass Mama jetzt mal kurz Ruhe braucht.

Gibt es keinen Partner stelle ich mir das schwierig vor. Vor allem wenn die Kinder noch klein sind. Da ich es nicht aus eigener Erfahrung kenne, möchte ich mir aber hier kein Urteil erlauben.

Gegenseitige Wertschätzung

Ich brauche nicht für jeden Handgriff Applaus. Aber ich finde, von Männern kann Frau sich etwas abschauen.

Wenn mein Mann etwas macht, egal was… sagen wir zum Beispiel die Spülmaschine einräumen und einschalten, dann weist er mich darauf hin. 

In dem Moment macht er auf sich und seine Leistung aufmerksam. Wir Frauen machen das ja nicht, stellt euch das mal vor? Das Thema hatte ich neulich ja auch schon mal. Jede Frau weiß, was sie im Durchschnitt so alles  täglich macht, oder?

Ich habe den Eindruck, dass der Kommentar dieser Mutter darauf abzielt, dass es nicht gesehen wird, was sie alles macht. Es wird nicht gesehen und deswegen bekommt sie keine Anerkennung. Oder wird es gesehen aber nicht wertgeschätzt?

Anerkennung übertragen auf die Arbeitswelt

Wie sieht es eigentlich im Job aus? Ist es nicht so, dass Frauen oft hart arbeiten und hoffen, jemand wird das schon bemerken? Kommt das vielleicht von diesem Selbstverständnis für die Familie, alles ohne Forderungen zu leisten? 

Ich stelle es mir auch schwierig vor: Zuhause bescheidene Maus, bei der Arbeit Grizzlybär…

Es ist eine Frage der Einstellung. Es ist auch OK sich groß zu fühlen und daran zu glauben, dass man mehr verdient. Aber dafür musst Du dich auch mal groß machen wie ein Grizzly und Forderungen stellen. Wer nichts fordert, bekommt genau das: nichts. Die Anerkennung kommt leider erst mit dem Respekt, wenn du etwas einforderst.

Wir müssen als Frauen und Mütter viel mehr auf das, was wir leisten aufmerksam machen. Und uns gegenseitig auch mehr loben und unterstützen.

Was brauchst Du? Was wünscht Du Dir persönlich als Anerkennung? Außer hin und wieder einen Blumenstrauß… Schreib in die Kommentare. Auch ein kleiner Hinweis wird anderen Müttern vielleicht weiter helfen.

Bis zum nächsten Mal,
Anna


gerechte Entlohnung

Gerechte Entlohnung bei Teilzeitjobs

Gerechte Entlohnung für good working moms

Als ich the good working mom startete hatte ich schon ein paar Jahre in Teilzeit gearbeitet und festgestellt, dass gerechte Entlohnung mit dem Arbeitspensum und der zur Verfügung stehenden Zeit ein Balanceakt war. Eine ältere Kollegin mit mittlerweile erwachsenen Kindern erklärte mir, dass Führungskräfte eigentlich ganz gerne Teilzeitkräfte im Team haben, weil die ganz günstig sind, im Vergleich zu einem 100% Mitarbeiter.

Klar hatte ich auch festgestellt, dass es Tage gab an denen ich mehr schaffte als andere (100% Mitarbeiter). Da fragst du dich dann schon, ob du gerechte Entlohnung dafür bekommst. Und dann heißt es bei Beförderungen oder interessanteren Aufgaben: „Sie ist ja nie da!“ oder „Projektleitung geht nicht, weil sie muss jeden Tag für den Kunden erreichbar sein.“

Ich hatte oft meine Gedanken zu dem Thema mit anderen Kolleginnen angesprochen, aber eigentlich will das keiner hören. Und irgendwann sagte man mir, ich soll doch nicht so viel auf dem Thema Mann-Frau Gerechtigkeit herumreiten… Nun gut… zum Glück gibt’s ja noch andere Medien zum Austauschen…

Ich wusste, dass ich mit meinen Fragen nicht alleine bin. Mein Fragebogen sollte mir dabei helfen herauszufinden, was andere working moms so denken. Nach und nach veröffentliche ich hier an dieser Stelle die Ergebnisse. 

Der letzte Punkt auf dem the good working mom Fragebogen enthält folgende Fragen:

Was brennt Dir als berufstätige Mutter noch unter den Nägeln? Was wolltest Du schon immer mit anderen Müttern teilen? Wobei brauchst Du Hilfe?

Und das ist eine der Antworten, die dort hinterlassen wurden. Es geht um das Thema gerechte Entlohnung:

„Wie schaffe ich es die 27 Std (in der ich einen 40Std Job erledigen muss) so aufzustocken, dass ich mich gerecht entlohnt fühle. Mehr Zeit im Büro kann ich nicht leisten, da ich die Kinder aus dem Hort abholen muss und in der Woche ist es oft dass ich abends zuhause noch sitze. Das variiert, je nachdem was noch fertig werden muss.
Hat jmd. Flex Std noch mit ins Gehalt eingehandelt, die nach Arbeitsumfang dann geleistet und bezahlt werden?“

gerechte Entlohnung

Die Kommentare und Antworten im Fragebogen sind anonym, daher weiß ich nicht von wem der Kommentar ist, aber ich bin mir sicher, dass es vielen berufstätigen Müttern ähnlich geht. Vielleicht hat die ein oder andere das Thema mit der gerechten Entlohnung schon für sich gelöst?

Followerpower

Ein Post bzw. Aufruf an meine Follower bei Instagram lieferte einige Vorschläge und Tipps sowie eine Empfehlung zu einem Video Interview mit Schwerpunkt Selbstbewusst um Geld verhandeln. 

Unter anderem wird empfohlen zu lernen „nein“ zu sagen, das offene Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen und abends zuhause nacharbeiten wird kritisch gesehen. 

Was denkst du über dieses Thema? Hast Du Antworten auf diese Fragen? Oder wünscht du Dir noch mehr Informationen dazu? Vielleicht einen persönlichen Austausch? Was würde dir noch weiter helfen?

Schreib mir in die Kommentare oder an: info@thegoodworkingmom.com 

Ich freue mich von dir zu hören.
Bis zum nächsten Mal
Deine Anna

Geschäftsreise

Podcast: Mutter auf Geschäftsreise

Was berufstätige Mütter so an Gedanken haben auf Geschäftsreise…

Geschäftsreise

In meinem heutigen Podcast (Episode Drei) geht es um Mama auf Geschäftsreise, Business Trip, externe Termine… a.k.a. alles was den Routineablauf und die perfekt einstudierten Prozesse stört.

Ja, es ist alles eine Frage der Organisation, aber wenn es um eine Geschäftsreise geht, ist es nochmal eine andere Herausforderung. Da ist nicht nur Organisation und Optimierung von dir selbst als Mutter gefragt, sondern du brauchst auch Hilfe. Sei es vom Partner oder Großeltern oder wer kann auch Nanny oder Au-Pair.

Viel wichtiger finde ich aber ein gutes Netzwerk mit anderen befreundeten Müttern, denen du vertraust und deren Kinder auch gerne Zeit mit deinen Kindern verbringen.

Da fällt mir gerade ein: Anders verhält es sich, wenn der Partner auf Geschäftsreise ist. Das ist dann nochmal eine andere Nummer, aber dazu ein anderes Mal…

Hört mal in den Podcast rein und schreibt mir, wenn Ihr Kommentare, Vorschläge, Ideen, Impulse dazu habt. Es könnte etwas Wertvolles für andere berufstätige Mütter dabei sein. Muss auch nicht unbedingt zum Thema Geschäftsreise sein.

Wenn wir working moms uns gegenseitig austauschen und unterstützen, können wir noch besser und leichter good working moms  sein.

Vielen Dank fürs Vorbeischauen und Zuhören
bis bald

Eure Anna
the good working mom

MerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken