Umzug mit 4 Personen Haushalt

Wie ich eigentlich viel im blog schreiben wollte, aber ein Umzug dazwischen kam

Umzug

Seit Monaten haben wir uns mit dem Umzug beschäftigen müssen. Erst kam die Kündigung wegen Eigenbedarf. Das war ein Schock. Denn wir wussten, dass wir in der selben Gegend nur schwer etwas finden würden. Und dann mit zwei Kindern, die in ihrer gewohnten Umgebung bleiben sollen. Schule und Kita nicht wechseln…

Bei der Suche und nach den ersten Besichtigungen stellten wir schon fest, dass es nicht leicht werden würde. Wir würden den Stadtteil wechseln müssen. Und so kam es auch. Jetzt – ein halbes Jahr später – ist es fast überstanden. In der neuen Wohnung ist noch nichts fertig, aber wenigstens sind wir aus der alten Wohnung draußen.

Und das war verdammt viel Arbeit.

Wer meiner Station bei Anchor folgt, konnte in den letzten Tagen, ein bisschen etwas davon mitbekommen. Bei Instagram habe ich auch schon ein paar Gedanken zum Umzug geschrieben. Wenn Interesse besteht, würde ich mal dokumentieren, was ich daraus gelernt habe. So eine Art Checkliste für Umzug mit Familie. Schreibt mir gerne auch Eure Fragen in die Kommentare.

Am meisten hat mich belastet, dass alles nebenher weiter ging. Schule, Kita, Arbeit, Haushalt, Kindergeburtstage, Fußballturniere, Elterncafé, Elternabend, Schulfest, Kitafest, Hochzeit, Arztbesuche, Termine mit Handwerkern, Schornsteinfeger, Berater für den Umzug, Seminare, Geschäftsreisen… und nebenbei einen kompletten Hausstand von 4 Personen umzugsfertig einpacken.

Heute Nachmittag übergeben wir dann unsere Schlüssel. Und dann heißt es Abschied nehmen von einer Wohnung, in der wir unsere Kinder 8 1/2 Jahre lang groß gezogen haben. Wir sind gestern schon mit den Kindern durch die leeren Zimmer und haben Fotos gemacht – und auch ein bisschen Quatsch. Das Schönste ist, dass obwohl uns alle Knochen und Muskeln weh tun, wir mit den Kindern zwischendurch noch Momente zum Lachen finden.

Ich freue mich auf Eure Kommentare.
Alles Liebe
Anna
the good working mom

 

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Kind krank – alles absagen!

Mein Frauenarzt war seinerzeit der Einzige, der mir etwas in der Richtung „Kind krank oder was einen erwartet, wenn man Mutter wird“ erzählt hat.

kind krank
Bildquelle pixabay

Als ich mein erstes Kind erwartete, war eines der Dinge, die mein Frauenarzt zu mir sagte: „Stellen Sie sich schon mal darauf ein, dass Sie jedes Mal den Urlaub oder wichtige Termine absagen müssen, weil ihr Kind krank wird, ganz plötzlich spucken muss oder so…“

Und ganz kurz vor der Entbindung sagte er, ich solle die Zeit nutzen und mich, bevor das Kind da ist, bei meinen Eltern für alles entschuldigen, was ich ihnen angetan hätte…

Ehrlich, ich habe nicht verstanden, was er meinte.

Und als wäre es verhext. Das Kind wird tatsächlich immer kurz vor dem Urlaub krank oder bricht sich die Hand oder den Arm. Oder während des Urlaubs – in einem fremden Land. Idealerweise Griechenland. Das nächste Krankenhaus 40 km entfernt.

Wochenlang, nein Monatelang ist nichts. Alle sind gesund, man hat keinen Urlaub, keine Verpflichtungen. Und dann hat man diesen einen Termin und dann bäm!  Am Vorabend bekommt das Kind Fieber. Oder man schaltet für eine Besprechung das Handy aus und nach zwei Stunden sind 20 Nachrichten drauf. Von der Kita, dem Ehemann, der Schwiegermutter.

Ach ja, und grundsätzlich brechen sich die Kinder entweder Freitag nachmittag etwas oder am Wochenende. So dass man ins Kinderkrankenhaus muss und nicht zum Lieblingsunfallarzt kann. Der hat nämlich den Wasser-/Schwimmgips mit Fußbällen oder Blümchen drauf. In der Klinik bekommt das Kind dann einen normalen Gips, der erstens schwer ist und zweitens nicht mit Wasser in Berührung kommen darf. Wochen lang.

Irgendwas ist immer!

Mittlerweile habe ich verstanden, was mein Frauenarzt damals gemeint hat. Kind krank! Dann kannste alles absagen.

Interessant ist,  dass wenn ich meine Mutter frage, sie sich nicht erinnert. Und mein Vater hat immer gesagt, ich war ein ganz liebes Kind.

Wie ist es bei Euch?  Habt Ihr schon mal den Urlaub verschieben müssen weil das Kind krank wurde? Und was sagen Eure Eltern über Euch? War Eure Mutter eine working mom?

Bis bald…

Eure Anna

Treffen mit berufstätigen Müttern

Ich wollte mich mal in Ruhe mit anderen berufstätigen Müttern treffen 

Die besten Tipps habe ich immer von Menschen erhalten, die zur selben Zeit in der gleichen Situation waren. Als Schwangere habe ich mich am liebsten mit anderen Schwangeren ausgetauscht. Später mit Müttern gleichaltriger Kinder beim Babyschwimmen oder Krabbelsport. So geht es weiter in der Kita und dann in der Schule…

Klar haben mir meine männlichen Kollegen damals,  kurz vor dem Mutterschutz, alle die Story von ihrer Entbindung erzählt. Also aus ihrer eigenen Perspektive, die natürlich total echt war. Damals erwartete ich mein erstes Kind und hörte mir alle Geschichten genau an. Heute frage ich mich ob diese Herren wirklich, also ich meine so richtig, also… so in echt, wissen wovon sie sprechen.

Deswegen spreche ich, wenn ich ein Problem habe lieber jemanden an, von dem ich denke, er oder sie ist in der gleichen Situation, wie ich. Derzeit bin ich eine Working Mom und ich spreche gerne mit berufstätigen Müttern.

„Lasst uns mal treffen…“

So war mein E-Mail Aufruf an 4 andere Working Moms, die ich aus der Kita und Schule kenne und mit denen ich mich endlich mal in Ruhe treffen wollte.

Wenn man immer nur 5 Minuten beim Abholen/Bringen von/zur Kita/Schule/Training der Kinder quatschen kann, macht es nicht wirklich Spaß. Und es ergibt auch keinen Sinn, weil es nur Infohäppchen sind, die man kurz austauscht.

Wir wollten uns gerne mal in Ruhe unterhalten. Mal einen Satz zu Ende sprechen, eine Idee zu Ende denken, ohne unterbrochen zu werden. Die Unterbrechungen sind meistens Sätze wie „ich muss Pipi!“ – „Sie hat mich geschlagen/geschubst/gekratzt!“ – „Wann gehen wir endlich?“ – „Ich hab‘ Hungeeeeer!“

Alle angefragten Mütter waren einverstanden, wir hatten uns geeinigt auf die Woche, den Tag, die Uhrzeit. 19:00 – 21:00 Uhr. Nicht zu spät, kurz und knackig, kein Lokalwechsel. Einfach nur Essen, Trinken, Quatschen!

Und so saß ich an diesem Abend als erste von fünf in der Tapas Bar meiner Wahl und wartete… Dann kam wenigstens eine von den vier Frauen, sodass ich nicht allzu lange alleine im Lokal saß.

Bei der Dritten war der Mann noch nicht nach hause gekommen und es würde spät werden. Die Vierte hatte keinen Babysitter gefunden und die Fünfte konnte nicht, weil der Mann krank geworden war.

Wir haben unseren Talk zu zweit gemacht. Die Themen waren wie geplant gemischt. Kinder, Küche, Arbeit, Stilfragen, Hausarbeiten etc. alles, was uns so beschäftigt, belastet, nervt und freut. Aber eben nur zu zweit. Gerne hätte ich auch von den anderen zu den Themen mehr erfahren.

Wie mich ein missglückter Mädelsabend auf eine Idee brachte

Ich freute mich über den schönen Abend, aber ich wollte mehr. Mehr Austausch! Mehr Informationen! Es konnte doch nicht sein, dass wir es nicht hinbekommen uns auszutauschen.

Und so entstand die Idee für diese Webseite. Die Treffen werden jetzt organisierter!

Viele Ideen sind in meinem Kopf. Und die müssen mal geordnet und strukturiert werden. Natürlich gibt es Millionen anderer Blogs und Webseiten. Aber das muss mich ja nicht davon abhalten, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Zurzeit sammle ich  Themen zu denen sich berufstätige Mütter gerne austauschen wollen. Fragen, Ideen, Vorschläge – her damit!

Ich freue mich auf Nachrichten über das Kontaktformular.

Ich habe auch eine Umfrage zusammengestellt und freue mich jedesmal wie ein Kind, wenn wieder eine Antwort ankommt. Einen Bericht über die Ergebnisse wird es bald geben. Wer noch mitmachen möchte: Hier geht’s zur Umfrage!