Treffen mit berufstätigen Müttern

Ich wollte mich mal in Ruhe mit anderen berufstätigen Müttern treffen 

Die besten Tipps habe ich immer von Menschen erhalten, die zur selben Zeit in der gleichen Situation waren. Als Schwangere habe ich mich am liebsten mit anderen Schwangeren ausgetauscht. Später mit Müttern gleichaltriger Kinder beim Babyschwimmen oder Krabbelsport. So geht es weiter in der Kita und dann in der Schule…

Klar haben mir meine männlichen Kollegen damals,  kurz vor dem Mutterschutz, alle die Story von ihrer Entbindung erzählt. Also aus ihrer eigenen Perspektive, die natürlich total echt war. Damals erwartete ich mein erstes Kind und hörte mir alle Geschichten genau an. Heute frage ich mich ob diese Herren wirklich, also ich meine so richtig, also… so in echt, wissen wovon sie sprechen.

Deswegen spreche ich, wenn ich ein Problem habe lieber jemanden an, von dem ich denke, er oder sie ist in der gleichen Situation, wie ich. Derzeit bin ich eine Working Mom und ich spreche gerne mit berufstätigen Müttern.

„Lasst uns mal treffen…“

So war mein E-Mail Aufruf an 4 andere Working Moms, die ich aus der Kita und Schule kenne und mit denen ich mich endlich mal in Ruhe treffen wollte.

Wenn man immer nur 5 Minuten beim Abholen/Bringen von/zur Kita/Schule/Training der Kinder quatschen kann, macht es nicht wirklich Spaß. Und es ergibt auch keinen Sinn, weil es nur Infohäppchen sind, die man kurz austauscht.

Wir wollten uns gerne mal in Ruhe unterhalten. Mal einen Satz zu Ende sprechen, eine Idee zu Ende denken, ohne unterbrochen zu werden. Die Unterbrechungen sind meistens Sätze wie „ich muss Pipi!“ – „Sie hat mich geschlagen/geschubst/gekratzt!“ – „Wann gehen wir endlich?“ – „Ich hab‘ Hungeeeeer!“

Alle angefragten Mütter waren einverstanden, wir hatten uns geeinigt auf die Woche, den Tag, die Uhrzeit. 19:00 – 21:00 Uhr. Nicht zu spät, kurz und knackig, kein Lokalwechsel. Einfach nur Essen, Trinken, Quatschen!

Und so saß ich an diesem Abend als erste von fünf in der Tapas Bar meiner Wahl und wartete… Dann kam wenigstens eine von den vier Frauen, sodass ich nicht allzu lange alleine im Lokal saß.

Bei der Dritten war der Mann noch nicht nach hause gekommen und es würde spät werden. Die Vierte hatte keinen Babysitter gefunden und die Fünfte konnte nicht, weil der Mann krank geworden war.

Wir haben unseren Talk zu zweit gemacht. Die Themen waren wie geplant gemischt. Kinder, Küche, Arbeit, Stilfragen, Hausarbeiten etc. alles, was uns so beschäftigt, belastet, nervt und freut. Aber eben nur zu zweit. Gerne hätte ich auch von den anderen zu den Themen mehr erfahren.

Wie mich ein missglückter Mädelsabend auf eine Idee brachte

Ich freute mich über den schönen Abend, aber ich wollte mehr. Mehr Austausch! Mehr Informationen! Es konnte doch nicht sein, dass wir es nicht hinbekommen uns auszutauschen.

Und so entstand die Idee für diese Webseite. Die Treffen werden jetzt organisierter!

Viele Ideen sind in meinem Kopf. Und die müssen mal geordnet und strukturiert werden. Natürlich gibt es Millionen anderer Blogs und Webseiten. Aber das muss mich ja nicht davon abhalten, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Zurzeit sammle ich  Themen zu denen sich berufstätige Mütter gerne austauschen wollen. Fragen, Ideen, Vorschläge – her damit!

Ich freue mich auf Nachrichten über das Kontaktformular.

Ich habe auch eine Umfrage zusammengestellt und freue mich jedesmal wie ein Kind, wenn wieder eine Antwort ankommt. Einen Bericht über die Ergebnisse wird es bald geben. Wer noch mitmachen möchte: Hier geht’s zur Umfrage!

 

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