Zitat aus Fragebogen

Gemeinsamkeiten unter Müttern

Wenn es um das eigene Kind geht werden Mütter…

… zu Löwinnen. Ich habe noch nie eine Mutter erlebt, die ihr eigenes Kind nicht verteidigt hat. Und wenn das Kind leidet – leiden wir mit! Es ist als würde jemand dein eigenes Herz brechen. Erst gestern habe ich es erlebt nach einem Ereignis auf dem Spielfeld. Ich möchte nicht näher auf das eigentliche Ereignis eingehen, vielmehr haben mich die Gemeinsamkeiten unter den Müttern beeindruckt. Der Zusammenhalt, aber auch die Kritik, die aufgetaucht ist. Je nach Standpunkt.

Gemeinsamkeiten

 

Am Ende haben wir mehr Gemeinsamkeiten, als wir auf den ersten Blick erkennen

Eine der Antworten in meinem Fragebogen für working moms, die mich begeistert hat, war diese:

„Mütter sollen sich gegenseitig wirklich unterstützen. Je vielfältiger wir leben und dies akzeptieren, desto mehr kann unsere Gesellschaft wachsen und besser werden!“

 

Wie unterschiedlich wir Mütter sind, stellen wir in jedem Austausch miteinander fest. Wir können uns gegenseitig unterstützen auch wenn wir nicht immer 200% einer Meinung sind.

Und was gibt es besseres, als die Unterschiede? Ich lerne immer wieder Neues. Sei es in Bezug auf die Kinder oder in Bezug auf den Beruf oder auf die eigene Persönlichkeit. Auch was Partnerschaft angeht oder Zeitmanagement. Jede working mom hat ihre Tipps und Tricks, wie sie mit den täglichen großen und kleinen Dingen umgeht. Und immer bekommst du nach einem Austausch eine andere Perspektive.

Und ja, du kannst dir dann denken „so ein Quatsch, das funktioniert bei mir nie!“ oder „Cool, das probiere ich auch mal aus!“. Und so entwickelst du dich und wirst besser und besser in diesem working mom Wahnsinn! Denn das ist die eigentliche Gemeinsamkeit.

Übrigens, einen humorvollen Blick auf das Thema Gemeinsamkeiten bzw. auf die unterschiedlichen Mamatypen, findest du in diesem Beitrag vom Mama-Blog Mutti so, yeah!

Bis zum nächsten Mal.
the good working mom

Anna

 

Jahresrückblick

Meine Methode für einen Jahresrückblick

Der Jahresrückblick für Working Moms

Jahresrückblick

Und wieder ist ein Jahr voller Herausforderungen und Chancen vergangen. Wieder hatte jede von uns täglich genau so viele Stunden wie Beyoncé und wieder hat jede von uns das Beste daraus gemacht; oder auch nicht?! Zeit für einen Jahresrückblick.

Ich schaue gerne nach vorne,  aber ein Blick zurück verändert die Perspektive in die Zukunft. Das kann schmerzhaft sein, aber es bietet auch eine Chance.

Jeder hat Wünsche oder Ziele. Kleine, große, für jetzt, für später – in unterschiedlichen Lebensbereichen. Wie gut hast Du Deine Ziele erreicht? Kennst Du überhaupt Deine Ziele? Und wenn ja, was tust Du um sie zu erreichen?

Wenn Du Lust hast, auch einen Jahresrückblick zu machen, dann habe ich als Orientierung, ein paar Leitfragen für Dich.

Du brauchst auch einen Stift und Papier. Und etwas Zeit. Als Working Mom hast Du gelernt schnell und effizient zu sein, vielleicht sind die Kinder zwischen den Feiertagen auch mal mit Papa allein unterwegs oder bei einer Oma – egal wie… finde etwas Zeit für Dich.

Mit mindestens 20 Minuten, kannst du sicher einiges an Gedanken und Gefühlen sammeln. Wenn Dir nicht sofort etwas einfällt, oder du so ein Strukki bist wie ich, dann gehe mit den Leitfragen nach und nach die wesentlichen Lebensbereiche durch: Mentale und körperliche Gesundheit, private und geschäftliche Beziehungen, Beruf, Lifestyle, Geld, persönliche Ziele und Persönlichkeit.

Und hier die Leitfragen

  • Was waren wichtige Meilensteine, die ich dieses Jahr erreicht habe?
  • Über was freue ich mich besonders dieses Jahr? Welche Erfolge kann ich feiern?
  • Was habe ich dieses Jahr nicht erreicht? Welche Enttäuschungen habe ich erlebt? Wie werde ich diese Enttäuschung nutzen, um für die Zukunft ins Handeln zu kommen?
  • Was habe ich über mich (und andere) gelernt?
  • Was waren die größten Herausforderungen?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Welches ist meine Lieblingserinnerung?

Und wenn einem nichts einfällt, dann ist das auch O.K. – manchmal hilft allerdings ein Blick in den Kalender oder in die Fotos auf dem Smartphone. Da sieht man, wie viel man in einem Jahr erlebt hat.

Wie geht es weiter?

Beim Reflektieren kommt so einiges zusammen. Vor allem, wenn Du es auch aufschreibst. Nimm Dir nochmal 5 Minuten und prüfe Deine Antworten. (Erforsche Deine Gefühle – kein Star Wars Witz; ich meine es so)

In einigen Bereichen warst Du erfolgreich in anderen gibt es Potential für Verbesserung?  Manches bewirkt ein ungutes Gefühl? Auf diese Bereiche kannst Du dich jetzt fokussieren und durch gezielte Aktionen die Situation verbessern. 3-5 Lebensbereiche sind genug, um sich ein Jahr lang damit zu beschäftigen.

Zum Beispiel: Beziehung: mehr/anders Zeit mit einer bestimmten Person verbringen, Lifestyle: Wohnung entrümpeln, Beruf: eine Beförderung anstreben..? Ich habe das Gefühl, das reicht für ein Jahr… evtl. noch Gesundheit: ein paar Kilo abnehmen, kannst du da rein quetschen.

Als working mom hast Du wahrscheinlich sowieso wenig Zeit, Dich mit zu vielen Dingen zu beschäftigen. Von mehr Bereichen würde ich abraten.

Die nächsten Schritte

Zu jedem dieser Bereiche bzw. Ziele kommen jetzt erste Schritte, kleine Aktionen. Die Frage ist, wie kann die Situation verbessert/verändert werden? Und dann? Was ist der nächste Schritt? Und dann der nächste…?

Z.B. Wohnung entrümpeln: Wie fange ich an? Mit den Klamotten? Erst mal nur ein Zimmer? Wann mache ich es? Wer hilft? Was passiert mit den Sachen? u.s.w. Step by Step!

Und so hast Du zurück geschaut, kannst stolz sein, auf deine Erfolge, um dann mit einem Plan für die Zukunft nach vorne zu schauen.

Was hältst Du von dieser Methode für den Jahresrückblick und den Blick nach vorne? Schreib mir Deine Meinung.

Ich freue mich auf Feedback.

Bis bald
Deine Anna

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Online-Kurs „Mama im Einklang“

Magna Mater

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Auf der Suche nach Tipps für Working Moms

Um den Alltag mit all seinen Herausforderungen zu meistern und dabei etwas für die eigene körperliche und geistige Gesundheit und Entwicklung zu tun, bin ich im Netz auf Isabel Falconer von Magna Mater gestoßen. Sie ist Trainerin und Beraterin für Mütter und hilft mit lösungsorientierter und zielführender Begleitung, Körper, Geist und Seele miteinander in Einklang zu bringen. Sie bietet den Online-Kurs „Mama im Einklang“ an. Du kannst in 9 Wochen bzw. Modulen eine „Reise zu Dir selbst“ machen. Wobei die Inhalte ein halbes Jahr zur Verfügung stehen und jede in ihrem eigenen Tempo voranschreiten kann. Genau richtig für Working Moms mit wenig Zeit.

Mama im Einklang

„Reise zu Dir selbst“ – Das hört sich esoterischer an, als es ist. Denn tatsächlich basieren Isabels‘ Tipps auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die sie in ihren Videos kurz erklärt, aber nicht zu sehr darüber doziert. Vielmehr bietet sie kompakte Infos, Übungen als pdf oder Audios  (z.B. Atemmeditation) und Videos (z.B. Haltungsübungen) an.

In Live-Calls können Teilnehmerinnen Fragen zu akuten Problemen stellen, die direkt von Isabel beantwortet werden. Auch persönliche Fragen kann man per E-Mail an sie richten und es gibt eine geschlossene Facebook-Gruppe, in der ein Austausch zwischen den Teilnehmerinnen stattfindet. Also ein abgerundetes Angebot mit verschiedenen Medien.

Sympathisch von Anfang an

Im Begrüßungsvideo höre ich von Isabel – neben dem Tipp ein Dankbarkeitstagebuch zu führen –  zwei Sätze, die mich freuen:

„Gut ist gut genug“ 
denn Perfektionismus ist meistens der Grund für Stress.

und

„Stutenbissigkeit ist OUT – Sisterhood ist IN!“ 
denn der ehrliche und offene Austausch zwischen uns Müttern ist genau mein Thema.

Die Inhalte

Auf alle Inhalte der einzelnen Module einzugehen würde hier den Rahmen sprengen, aber ich finde es wichtig Euch einen kurzen Überblick über die Themen zu geben:

  1. Mein Status Quo
  2. Meine Bedürfnisse
  3. Umgang mit Stress
  4. Familienorganisation
  5. Wechselwirkung von Körper und Seele
  6. Bindung
  7. Umgang mit starken Gefühlen
  8. Achtsamkeit
  9. Umsetzung im Alltag

Die Live-Calls (Videos) werden aufgezeichnet und können auch später angeschaut werden.

Der Einstieg in den Kurs ist noch bis zum 16.03.2017 möglich.

Erste Erkenntnisse

Wenn man etwas ändern will muss man den Fokus auf sich selbst richten.

Die einzelnen Übungen erfordern nicht sehr viel Zeit, aber dennoch Ruhe und ein wirkliches Einlassen auf das Thema. Es ist ein Arbeiten an sich selbst. Das geht nicht so nebenher.

Im ersten Live-Call hatte ich einen Eye-Opener: Es kam die Frage auf, was man tun kann, wenn die Kinder vor dem Zubettgehen wild herumtoben. Es war eine wichtige Erkenntnis für mich zu hören, dass das Hochdrehen vor dem Schlafengehen ein wichtiger Mechanismus von Kindern ist, um die Anspannung des Tages los zu lassen und dann zur Ruhe zu kommen. D.h. Anstatt den Kindern eine Stunde lang hinterher zu jagen, bis sie endlich schlafen, warte ich einfach gelassen ab und lasse sie toben.  Seitdem bin ich abends entspannter! Und tatsächlich – schneller als geglaubt, haben sie dann auch genug und gehen Richtung Bettchen.

Aktueller Stand

Im Moment hänge ich mit dem „Abarbeiten“ etwas hinterher. Mein Alltag ist zurzeit sehr fordernd. Viele Geschäftsreisen, private Veränderungen, der normale Termin-Wahnsinn im Cluster Kita-Schule-Sportverein…  Deswegen bin ich froh, dass die Inhalte des Kurses noch einige Zeit zur Verfügung stehen. (Wäre es ein „Offline“-Kurs an der VHS, hätte ich schon 4 Module verpasst.)

Schon oft habe ich versucht mit Meditation anzufangen. Auch hier in diesem Kurs gibt es Übungen dazu. Das ist gar nicht so leicht. Es ist, wie gesagt, ein Arbeiten an sich selbst. Ich werde weiterhin berichten!

Und dann… irgendwann mal… hoffentlich bald… bin ich: Mama im Einklang!

Wie oft muss ich das sagen?

Wie lernen Kinder eigentlich… ganz einfache Dinge? 

Geduld

Meine Schwester hat 3 Kinder. Lange bevor ich selbst welche bekam, konnte ich beobachten, wie das so ist mit Kindern.

Oft fragte mich, ob das immer so ist oder ob nur ihre Kinder so… anstrengend waren. Sonst waren sie ja ganz süß, nur eben manchmal… na ja. Jetzt sind sie mittlerweile erwachsen und völlig normal.

Einmal erklärte mir meine Schwester, dass man Kindern manche Dinge 1000 Mal sagen muss, bis sie sie verstehen und von selbst machen. Hab ich nicht kapiert. Und bestimmt dachte ich, meine Kinder werden anders.

Heute erlebe ich jeden Tag, dass meine Kinder sich z.B. nicht merken können, dass sie jeden Abend ihre Zähne putzen müssen. Auch solche Dinge wie, mich nicht zu unterbrechen, wenn ich gerade mit jemandem anderen spreche, habe ich bestimmt schon 100 Mal gesagt.

Eigentlich könnte ich morgens total entspannt sein, wenn die Kinder mal etwas länger brauchen um sich fertig zu machen. Nur leider muss ich zur Arbeit und die Kinder in die Schule oder Kita und die Straßenbahn wartet nicht auf uns.

Wie oft muss ich das noch sagen?

Also höre ich mich jeden Morgen immer und immer wieder sagen, was in welcher Reihenfolge gemacht werden soll. Und dann frage ich mich schon, warum sie es sich nicht merken können. Seit über einem Jahr haben wir morgens immer das gleiche Programm.

Ich weiß nicht… kann das sein? Sie wissen es bestimmt ganz genau. Aber sie wollen es wahrscheinlich immer wieder von mir hören. Oder ist jeder Tag für Kinder neu? Ich weiß dass Kinder Zeit anders empfinden. Sie verstehen nicht was es heißt, wenn ich sage, dass wir spät dran sind.

Allerdings wird es mit zunehmendem Alter auch besser. Das kann ich schon mal sicher sagen. Also ist es eine Frage der Zeit bzw. der 1000 Wiederholungen, und dann machen sie alles alleine.

Wie ist das bei Euch? Müsst ihr auch manche Dinge immer und immer wieder sagen? Welche Dinge sind das?

Schreibt mir in die Kommentare. Ein kurzes Stichwort reicht. Es würde mich freuen zu sehen, dass es nicht nur mir so geht.

Bis zum nächsten Mal,
Eure Anna