Jahresrreflexion

Jahresreflexion – neues Jahr

Jahresreflexion

Jahresreflexion – kommt dir bekannt vor?

Machst du eine Jahresreflexion oder bist du total davon genervt? Planst du dein neues Jahr oder gehörst du zu denen, die es peinlich finden, wenn wieder jemand mit “guten Vorsätzen“ um die Ecke kommt?

Na klar, du hast schon 30 Jahre Erfahrung damit gemacht, dass entweder bei dir, deiner Familie oder in deinem Freundeskreis noch nie jemand das umgesetzt hat, was sie/er sich (an Silvester) vorgenommen hatte.

Und seitdem du Kinder hast ist sowieso der Wahnsinn bei dir eingezogen und nicht ist wirklich planbar.

Mal davon abgesehen, dass auch eine Pandemie Situation unser Umfeld massiv verändert hat und vieles unvorhersehbar geworden ist.

Jahresreflexion = Rückblick

Wenn du auf deine Pläne schaust, die du für das vergangene Jahr hattest, dann kannst du auch nur tief ausatmen. Dein persönlicher Jahresrückblick lässt sich schnell zusammenfassen. Das war wieder nix mit _________ (Abnehmen/Businessidee entscheiden/umsetzen/50 Bücher lesen/reisen…). Darüber nachzudenken zieht dich eher runter und lässt dich mit einem bitteren Geschmack zurück.

Dabei hattest du dir letztes Mal sogar einen Plan gemacht. Was war denn los? Warte mal… war es vielleicht so wie im Zitat von John Lennon?

„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

John Lennon, Beautiful Boy

Wenn du auf dein Jahr zurückblickst – sei es vor Neujahr, an deinem Geburtstag oder am Jahrestag von etwas, dann denk daran, dass du dich nicht allein auf der Welt befindest. Selbst wenn du ganz alleine wärst, wäre da immer noch das Wetter oder andere Einflüsse in deinem Umfeld.

Dein Wachstum hat NICHTS mit deiner Willenskraft, deiner Selbstdisziplin oder deinem Wunsch zu tun. Es geht darum, wie du deine Energie auf der Grundlage deiner sich ständig verändernden Umstände, Ressourcen und deines kulturellen Kontextes gelenkt und angepasst hast.

nochmal…

Bei deiner Energie und Aufmerksamkeit geht es nicht um Willenskraft, sondern um Ressourcen. Verfügt dein Körper/Gehirn über die Ressourcen, die er in diesem Moment braucht?

Davon hängt es ab, ob du motiviert, konzentriert oder produktiv bist.

Es spielt keine Rolle, wie sehr wir uns anstrengen und wie sehr wir versuchen, uns selbst zu optimieren – wir können uns nicht aus dem Einfluss unseres Umfelds selbst herausheilen. 

Unser Kontext kommt immer mit uns. Und selbst wenn wir das Umfeld wechseln, nehmen wir uns selbst – mit unseren Werten und Glaubenssätzen – immer mit.

Unsere Ziele lassen sich nicht in einem Vakuum erreichen.

Schön… und was jetzt?


Ich mache das seit 5 Jahren

Früher war der Weg irgendwie vorgezeichnet. Schule, Studium, Heiraten, Kinder… der Plan war vorgegeben. Aber irgendwann ging es nicht mehr weiter.

Seit ein paar Jahren ist es mir ein inneres Bedürfnis, bewusster und mit mehr Intention zu leben. Neue Ziele zu setzen. Stetig zu wachsen.

„Musiker müssen Musik machen, Künstler malen, Dichter schreiben, wenn sie sich letztlich in Frieden mit sich selbst befinden wollen. Was ein Mensch sein kann, muss er sein.“

Abraham H. Maslow

Jahresreflexion – meine Methode

Vor 5 Jahren fing ich an, das ganze mit etwas mehr Struktur anzugehen. Meine Methode ist einfach. Sie besteht aus der Reflexion des vergangenen Jahres und der Vorschau des kommenden Jahres.

Strukturiert und mit Leitfragen zu den Lebensbereichen:

  • Gesundheit
  • Intentionen/Ziele
  • Beziehungen
  • Lifestyle
  • Beruf
  • Finanzen

Du schaust genau hin…

  • Was war so los dieses Jahr. Welche Meilensteine hab ich erreicht?
  • Was lief nicht so gut und wovon möchte ich weniger machen?
  • Was war dieses Jahr gut und was möchte ich mir für nächstes Jahr vornehmen?

Jeder Lebensbereich wird genau untersucht und ausgewertet.

Du bekommst einen Rahmen, Ideen, Übungen und Mindset Shifts, um das nächste Jahr noch bewusster zu leben. 

So eine Reflexion dauert. Aber: Es lohnt sich und macht auch Spaß.

Gemeinsam in der Gruppe kann es sogar mehr Spaß machen… was meinst Du? Hast Du Lust?

Wann: Ende Dezember, genauer Termin tbd – Dauer 3 Stunden

Online Workshop

Ich habe das hier auf dem Blog damals angedeutet und kurz vorgestellt.
Im Workshop gehen wir weiter und tiefer.

Jahresrückblick

Meine Methode für einen Jahresrückblick

Der Jahresrückblick für Working Moms

Jahresrückblick

Und wieder ist ein Jahr voller Herausforderungen und Chancen vergangen. Wieder hatte jede von uns täglich genau so viele Stunden wie Beyoncé und wieder hat jede von uns das Beste daraus gemacht; oder auch nicht?! Zeit für einen Jahresrückblick.

Ich schaue gerne nach vorne,  aber ein Blick zurück verändert die Perspektive in die Zukunft. Das kann schmerzhaft sein, aber es bietet auch eine Chance.

Jeder hat Wünsche oder Ziele. Kleine, große, für jetzt, für später – in unterschiedlichen Lebensbereichen. Wie gut hast Du Deine Ziele erreicht? Kennst Du überhaupt Deine Ziele? Und wenn ja, was tust Du um sie zu erreichen?

Wenn Du Lust hast, auch einen Jahresrückblick zu machen, dann habe ich als Orientierung, ein paar Leitfragen für Dich.

Du brauchst auch einen Stift und Papier. Und etwas Zeit. Als Working Mom hast Du gelernt schnell und effizient zu sein, vielleicht sind die Kinder zwischen den Feiertagen auch mal mit Papa allein unterwegs oder bei einer Oma – egal wie… finde etwas Zeit für Dich.

Mit mindestens 20 Minuten, kannst du sicher einiges an Gedanken und Gefühlen sammeln. Wenn Dir nicht sofort etwas einfällt, oder du so ein Strukki bist wie ich, dann gehe mit den Leitfragen nach und nach die wesentlichen Lebensbereiche durch: Mentale und körperliche Gesundheit, private und geschäftliche Beziehungen, Beruf, Lifestyle, Geld, persönliche Ziele und Persönlichkeit.

Und hier die Leitfragen

  • Was waren wichtige Meilensteine, die ich dieses Jahr erreicht habe?
  • Über was freue ich mich besonders dieses Jahr? Welche Erfolge kann ich feiern?
  • Was habe ich dieses Jahr nicht erreicht? Welche Enttäuschungen habe ich erlebt? Wie werde ich diese Enttäuschung nutzen, um für die Zukunft ins Handeln zu kommen?
  • Was habe ich über mich (und andere) gelernt?
  • Was waren die größten Herausforderungen?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Welches ist meine Lieblingserinnerung?

Und wenn einem nichts einfällt, dann ist das auch O.K. – manchmal hilft allerdings ein Blick in den Kalender oder in die Fotos auf dem Smartphone. Da sieht man, wie viel man in einem Jahr erlebt hat.

Wie geht es weiter?

Beim Reflektieren kommt so einiges zusammen. Vor allem, wenn Du es auch aufschreibst. Nimm Dir nochmal 5 Minuten und prüfe Deine Antworten. (Erforsche Deine Gefühle – kein Star Wars Witz; ich meine es so)

In einigen Bereichen warst Du erfolgreich in anderen gibt es Potential für Verbesserung?  Manches bewirkt ein ungutes Gefühl? Auf diese Bereiche kannst Du dich jetzt fokussieren und durch gezielte Aktionen die Situation verbessern. 3-5 Lebensbereiche sind genug, um sich ein Jahr lang damit zu beschäftigen.

Zum Beispiel: Beziehung: mehr/anders Zeit mit einer bestimmten Person verbringen, Lifestyle: Wohnung entrümpeln, Beruf: eine Beförderung anstreben..? Ich habe das Gefühl, das reicht für ein Jahr… evtl. noch Gesundheit: ein paar Kilo abnehmen, kannst du da rein quetschen.

Als working mom hast Du wahrscheinlich sowieso wenig Zeit, Dich mit zu vielen Dingen zu beschäftigen. Von mehr Bereichen würde ich abraten.

Die nächsten Schritte

Zu jedem dieser Bereiche bzw. Ziele kommen jetzt erste Schritte, kleine Aktionen. Die Frage ist, wie kann die Situation verbessert/verändert werden? Und dann? Was ist der nächste Schritt? Und dann der nächste…?

Z.B. Wohnung entrümpeln: Wie fange ich an? Mit den Klamotten? Erst mal nur ein Zimmer? Wann mache ich es? Wer hilft? Was passiert mit den Sachen? u.s.w. Step by Step!

Und so hast Du zurück geschaut, kannst stolz sein, auf deine Erfolge, um dann mit einem Plan für die Zukunft nach vorne zu schauen.

Was hältst Du von dieser Methode für den Jahresrückblick und den Blick nach vorne? Schreib mir Deine Meinung.

Ich freue mich auf Feedback.

Bis bald
Deine Anna

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