Positives Denken

Positives Denken

Von wegen positives Denken! Es gibt Tage, da fällt es dir schwer, irgendetwas Positives zu finden.

Es gibt Phasen, da durchleben wir bestimmte Schwierigkeiten. Sei’s auf persönlicher Ebene oder alle zusammen. Die vergangenen anderthalb Jahre waren zum Beispiel so. Das ist ein Ausnahmezustand. Keine Frage, du hast jedes Recht müde, wütend, müde und wütend gleichzeitig (mütend) zu sein.

Seltsam, aber egal, wen du triffst, alles von dem du überzeugt bist, scheint sich zu bestätigen. Immer wieder fallen die gleichen Wörter. Z.B. Wenn du immer wieder auf die Frage „wie geht es dir?“, die immer gleiche Antwort gibst: „ich bin total erschöpft!“.

Das gleiche passiert auch mit Glaubenssätzen, wie zum Beispiel ich habe immer Pech. Ich bin unsportlich. Niemand mag mich. Das Leben ist unfair…

Okay, absolut nachvollziehbar. Aber wenn du etwas immer wieder sagst, hältst du damit diese Realität am Leben. Und die 20 Leute, denen du gesagt hast, wie erschöpft du bist, oder dass du kein Geld hast oder dass du total gestresst bist, die halten diese Realität ebenfalls am Leben.

Deine Gedanken werden Worte und deine Worte sind Dein Werkzeug.

Positives Denken beeinflusst unsere Sprache, wie wir mit anderen sprechen, wie wir über uns selbst denken und was wir über uns selbst sagen.

Warum es gut ist, positives Denken zu fördern

  1. Wenn du dir selbst die Möglichkeit gibst, dich auf das Positive zu konzentrieren, lernst du, die guten Dinge im Leben zu bemerken, dich zu erinnern und zu genießen.
  2. Du lernst, den positiven Ereignissen in der Zukunft mehr Aufmerksamkeit zu schenken und dich eingehender mit ihnen zu befassen – sowohl im Moment als auch später, wenn du dich an diese Erfahrungen erinnerst und sie mit anderen teilst.
  3. Das Nachdenken über die Ursache des Ereignisses kann dir helfen, dich auf die tieferen Quellen des Guten in deinem Leben einzustellen und deine Dankbarkeit zu fördern.

Im Alltag kann es schnell passieren, dass du dich auf die negativen Dinge konzentrierst. Der Tag fängt schon „prima“ an. Morgens kippt die Milch um, Du trittst auf ein Spielzeugauto und dann sind auch noch die Kaffee-Filter alle! Schon bist du in dem Modus „Das ist nicht mein Tag!“ und während du durch diesen Tag gehst erzählst du das auch jedem dem du begegnest.

Außerdem gewöhnen wir Menschen uns schnell an die Annehmlichkeiten in unserem Leben und sehen sie als selbstverständlich. Wir übersehen die guten Dinge in unserem Leben und verpassen die Gelegenheit, Dankbarkeit, Freude und Verbindung mit anderen Menschen zu spüren.

Übung für positives Denken: Drei gute Dinge

Diese Übung wirkt diesen oben beschriebenen negativen Tendenzen entgegen indem sie das positive Denken unterstützt.

Wenn du dich an drei positive Dinge erinnerst, die an einem Tag passiert sind und sie aufschreibst – und überlegst, was sie verursacht hat -, stellst du dich auf das Gute in Deinem Leben ein.

Es ist eine Routine, die den emotionalen Ton deines Lebens verändern und Gefühle der Enttäuschung oder des Anspruchs durch Gefühle der Dankbarkeit ersetzen kann – weshalb diese Übung zu einer Steigerung der Zufriedenheit führen kann.

Du brauchst dafür 10 Minuten pro Tag. Idealerweise vor dem Schlafengehen.

Positives Denken
Positives Denken durch reflektieren der 3 Guten Dinge des Tages.

Wie die Übung geht und Ablauf


Schreibe jeden Tag drei Dinge auf, die an diesem Tag gut für dich gelaufen sind, und beschreibe warum.

Es reicht nicht aus, diese Übung einfach im Kopf zu machen. Es ist wichtig, dass Du es aufschreibst. Die Dinge können eine relativ kleine Bedeutung haben (z. B. „mein Kollege hat heute den Kaffee gemacht“) oder relativ groß (z. B. „Ich habe eine große Beförderung bekommen“).

  • Gib dem Ereignis einen Titel (z. B. „Kollegin/Führungskraft hat meine Arbeit an einem Projekt gelobt“).
  • Schreibe so detailliert wie möglich auf, was passiert ist, einschließlich dessen, was du getan oder gesagt hast und wenn andere beteiligt waren, was sie getan oder gesagt haben.
  • Beschreibe, wie du dich in dem Moment gefühlt hast und wie du dich nach dem Ereignis gefühlt hast (auch jetzt, wenn du dich daran erinnerst).
  • Beschreibe was deiner Meinung nach dieses Ereignis verursacht hat – warum es stattgefunden hat.
  • Schreibe so, wie es dir leicht fällt und kümmere dich nicht um perfekte Grammatik und Rechtschreibung.
  • Verwende so viele Details, wie du möchtest.
  • Wenn wieder negative Gefühle aufkommen, konzentrierst du dich erneut auf das gute Ereignis und die damit verbundenen positiven Gefühle. Das kann anstrengend sein, wird aber mit dem Üben einfacher und kann einen echten Unterschied in deinen Emotionen bewirken.

Studie dazu, warum es funktioniert

Besucher einer Website erhielten Anweisungen zur Durchführung dieser Übung. Das Schreiben über drei gute Dinge war unmittelbar danach sowie eine Woche, einen Monat, drei Monate und sechs Monate später mit einem gesteigerten Glück verbunden.

Quelle: Seligman, M. E., Steen, T. A., Park, N. & Peterson, C. (2005). Positive Psychology Progress: Empirical Validation of Interventions. American Psychologist, 60 (5), 410.

Was kann ich noch für dich tun?

Diese Übung kommt ziemlich harmlos um die Ecke, sie ist aber sehr wirkungsvoll. Ich selbst habe sie über ein Jahr lang täglich gemacht. An jedem Monatsende habe ich die guten Dinge nochmal reflektiert und gezählt in welchem Lebensbereich sie stattgefunden hatten. (Die Lebensbereiche sind: Familie, Gesundheit, Job, Finanzen, Purpose, Beziehungen.)

Eine Strichliste brachte es dann ans Licht.

Nach meiner Auswertung stellte ich fest, dass ich sehr viele gute Momente mit meiner Familie hatte. Zu einer Zeit, in der ich wieder im Job angefangen hatte und die Coaching Ausbildung nebenher machte. Damals plagte ich mich oft, mit dem für Mütter typisch schlechten Gewissen, weil ich glaubte, zu wenig Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Ich hatte zuvor diese Momente nicht bemerkt, weil ich zu sehr auf das Negative fokussiert gewesen war.

Wenn du ähnliche Themen hast, die dich beschäftigen oder du diese Übung gerne mit meiner Anleitung machen möchtest, dann melde dich zu einem Coaching bei mir.

Ich bin mir sicher, wir finden einen Lösungsansatz.

Bis bald, Anna.

Selbstvertrauen

Fehlendes Selbstvertrauen?

Selbstvertrauen

Je mehr ich mich mit dem Thema Selbstvertrauen beschäftige, desto mehr A-ha Momente habe ich.

Ich habe mal irgendwo gelesen oder gehört, dass Mädchen ihren höchsten Level an Selbstvertrauen im Alter von ca. 10 Jahren haben. Danach wird es weniger. Leider habe ich die Quelle nicht mehr. Wenn ich mich aber so umschaue und darüber nachdenke, da muss ich leider sagen – es sehe viele Situationen, in denen es zutrifft.

Was passiert mit uns Frauen bzw. mit uns Mädchen? Na ja… es passiert die Konditionierung zu einem „braven Mädchen“ oder „Lady“.

In diesem Post habe ich zusammengefasst, in welchen Alltagssituationen sich dieses brave Mädchen sein zeigt.

Die Geschichte von fehlendem Selbstvertrauen ist lang

Bis vor ein paar Jahrzehnten durften Frauen nicht studieren, nicht wählen, kein Konto eröffnen und z.B. konnte in Deutschland bis 1958 ein Mann den Job seiner Frau kündigen. Wer tiefer eintauchen möchte: Hier ein Wikipedia-Eintrag zum Thema Frauenrechte.

Die einzige Möglichkeit für eine Frau in der Gesellschaft zu „überleben“ war, einen Mann zu heiraten. Dafür musste sie bestimmte Eigenschaften haben, um auf dem „Heiratsmarkt“ attraktiv zu sein. Und so beginnt der ganze Schlamassel mit der Erziehung.

Bereits kleine Mädchen fangen an, sich damit zu beschäftigen, wie sie sein sollen. Wenn sie ihre Meinung sagen, sind zu zu aufmüpfig, altklug, vorwitzig… Erwachsene Menschen echauffieren sich darüber, wie frech Mädchen sind. Stattdessen sollen sie nett sein und hübsch, brav und fleißig.

Ich habe es selbst bei einem Elternabend vor ein paar Jahren erlebt, wie sich Eltern von Jungs auf die Mädchen gestürzt haben, anstatt über das Verhalten ihrer Söhne zu reflektieren.

Wie es weiter geht

Vor etwas über einem Jahr ging dieses Video von Cynthia Nixon durch die Sozialen Medien. Sie rezitiert den Text „Be a Lady, they said“ von Camille Rainville. Ich bin mir sicher, dass – wenn Du Dir das Video anschaust – Dir das ein oder andere bekannt vorkommen wird.

Wie hängt das jetzt alles zusammen?

Es ist eine lange Geschichte…

Es fängt also bei den Kindern an. Kinder sind auf die Gemeinschaft besonders angewiesen. Sie brauchen die Aufmerksamkeit, der Erwachsenen.

Seit Jahrtausenden achten Erwachsene bei Jungs darauf, was sie tun. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf ihr Verhalten. Bei Mädchen richten wir unsere Aufmerksamkeit darauf wie sie sind. Also hübsch, nett, fleißig.

Jungs tun, Mädchen sind. Das wiederum bewirkt, dass Jungs/Männer ihre eigene Aufmerksamkeit nach außen richten. Mädchen/Frauen richten ihre Aufmerksamkeit nach innen auf sich selbst.

Frauen hinterfragen sich öfter, zweifeln mehr und sind in ihren Forderungen nicht 100% klar. Das kommt in der Wirkung als fehlendes Selbstvertrauen rüber.

Selbstvertrauen ist das fehlende Stück?

Das bringt mich zu zwei Beobachtungen:

  1. Wenn Selbstvertrauen also die Charaktereigenschaft ist, die Menschen, die sich etwas nur vornehmen, von denen unterscheidet, die handeln, dann bedeutet das, dass Frauen nicht das Selbstvertrauen fehlt, sondern ihr Sein ist das Ergebnis einer Konditionierung zu diesem bestimmten Frauenbild.
  2. Wenn diese Verhaltensweisen von Frauen und Männern das Ergebnis von Konditionierung ist, dann kann es auch auf die gleiche Art „ent“-lernt werden.

Wenn Du Dich angesprochen fühlst, dann kannst Du entweder bei einem Workshop mit anderen zusammen mitmachen (Termine stehen noch nicht fest). klicke hier und trag Dich in die Warteliste ein. Dann bekommst Du Informationen, wenn es soweit ist.

Oder Du kannst persönlich mit mir zusammen arbeiten. Ich unterstütze Dich gerne mit einem gezielten und maßgeschneiderten Coaching. Melde Dich zu einem Erstgespräch an und wir finden heraus, wie ich Dich unterstützen kann.

Selbstbewusst

Braves Mädchen

Was ist ein braves Mädchen? Was ist der Preis dafür und was ist eigentlich so schlimm daran?

Es sind viele kleine Verhaltensweisen. Einzeln fallen sie nicht auf. Vielleicht hinterlassen sie ein ungutes Gefühl und meistens wirst Du denken, was soll’s?!

Aber: Sie summieren sich zu einem Gesamtbild des braven Mädchens. Das brave Mädchen, das zu einer Frau wird, die jeder gerne mag. Die immer nett ist, verlässlich, leise, unsichtbar, unhörbar. Ist immer hilfsbereit und beklagt sich nie. Gibt sich zufrieden mit dem (meist kleineren) Anteil, den sie bekommt.

Der Preis dafür sind neben unendlicher Erschöpfung, Gender Pay Gap, Gender Pension Gap, Gender Lifetime Earnings Gap und Gender Care Gap.

Schuld daran soll der Confidence Gap sein. Also eine Lücke im bzw. das Fehlen von Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit.

Es sieht aus wie das Fehlen von Selbstsicherheit. Das ist der Eindruck, der entsteht. In Wirklichkeit ist es aber eher so, dass wir uns in einem System bewegen, mit einem bestimmten sozialen Verhalten, welches es so aussehen lässt.

Wir sind so konditioniert. Von Klein auf.

Wenn ich braves Mädchen sage, meine ich bestimmte Verhaltensweisen

braves Mädchen Selbstbewusst

Automatische Antworten – a.k.a. braves Mädchen zum Quadrat

Es ist die automatische Antwort, das zu schnelle „Ja“ oder das zu schnelle „Nein, es ist nichts“. Oder auch sehr beliebt: „Alles gut!“

Das automatische „ja“ erkennst du daran, dass Du z.B. schnell zugesagt hast, eine zusätzliche Aufgabe zu übernehmen, die Du eigentlich gar nicht machen wolltest.

Oder grundsätzlich wenn du ohne Nachdenken zu etwas zugestimmt hast. „Kein Problem!“

Das automatische „Nein“ funktioniert genau so. Jemand bietet Dir Hilfe an, z.B. weil er sieht, wie Du Dich mit dem Kinderwagen und den Einkaufstaschen beim Aussteigen aus der Bahn abmühst und Du lehnst ab.

Grenzüberschreitungen

Du beantwortest Fragen, die Du nicht beantworten willst.

Erstarren

Wir alle – nicht nur, aber besonders Frauen – kennen solche Situationen, bei denen wir sprachlos sind, obwohl wir innerlich 1000 Gedanken und Gefühle in dem Moment haben.
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Eine indiskrete Frage, ein unangebrachter Kommentar, eine ungeschickte Formulierung, eine Beleidigung, ein überraschender Moment in einem Meeting.

Solche Momente bewirken eine Stressreaktion, die sich „Erstarren“ nennt – ein Moment neuromuskulärer Blockade; ein Zustand, der vorübergehend sprachlos macht.
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Projekte und Chancen sterben in diesem Moment. Beförderungen, Gehaltserhöhungen und Ansehen werden in diesem Moment in die falsche Richtung geleitet. Zustimmung wird unklar, Grenzen werden verletzt. Das Problem sind nicht nur die schlechten Dinge, die in der Folge passieren, sondern die ganzen schönen Dinge, die nicht passieren.
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Speziell zu diesem Thema habe ich einen Workshop konzipiert. Dort erkläre ich wie es zu diesem Erstarren kommt, worin die Ursachen liegen (Spoiler: Es liegt an der Braves Mädchen Konditionierung) und ich gebe eine Strategie, dieses Erstarren zu brechen.

Du kannst Dich hier in die Warteliste eintragen.

Die Pflegeleichte

Sie braucht nichts. „Mir geht’s gut.“

Verbiegt sich und macht es anderen leicht.

Wenn Sie nach etwas fragt, wird die Wichtigkeit davon heruntergespielt. In der Folge werden dem anderen, einfache Wege aus der Situation angeboten.

Das innere vorab Verhandeln mit Dir selbst

Wünsche runter und sich selbst aus etwas heraus verhandeln. Nicht 100% verlangen, von dem was Du willst.

Ein braves Mädchen hat keine Wünsche

Ich bin auf eine Studie gestoßen, die Frauen in der Berufswelt untersucht hat. Die Ergebnisse zeigen die Probleme auf, die immer noch die Karriere von Frauen blockieren. 

Ein großes Problem dabei: „unentitled Mindset“. 

Also gibt es eine „nicht-anspruchsberechtigte Geisteshaltung“. 

Das führt dazu, dass Frauen sich in allen Bereichen ihres Lebens, weniger berechtigt fühlen, als Männer. Sie erwarten weniger, wollen nicht zu viel Platz beanspruchen, nicht mehr verlangen.

Es entsteht eine Anspruchslücke zwischen Frauen und Männern. Es führt zu ungleichen Löhnen, häuslicher Belastung, Kinderbetreuung, elterlicher Fürsorge und unbezahlter Arbeit, die hauptsächlich auf den Schultern von Frauen lastet.

Die Studie umfasst 82 Seiten OMG ? aber zum Glück gibt’s die Zusammenfassung als Video! (Dauer 2 min.)

Vermutete Reziprozität

Wenn Du anderen etwas Gutes oder einen Gefallen tust, in der Hoffnung, die Person macht irgendwann, wenn Du es brauchst, das Gleiche Für Dich. Macht sie aber nicht.

Unsichtbare Arbeit

Du bist die Wundertäterin hinter den Kulissen. Du organisierst alles im Hintergrund, Du fängst Emotionen auf, denkst an tausende von Dingen, von denen keiner sonst etwas weiß, Dir Wertschätzung dafür gibt oder Du es bezahlt bekommst.

Ich denke dazu gehört auch, dass in der jetzigen Zeit der Pandemie, überwiegend die Frauen, vermehrt für Care-Arbeit eingesprungen sind. Hier nochmal verlinkt der Zeit-Artikel von Jutta Allmendinger

Sich unnötigerweise entschuldigen

… wenn es nichts gibt, für das Du Dich entschuldigen solltest.

Komplimente ablehnen

… oder nicht annehmen können. „Ach, das war doch nichts. War ganz leicht..!“

Ein braves Mädchen erfüllt unausgesprochene Erwartungen

Übernimmst Du Aufgaben, die nicht zu Deinem Job gehören, die nie ausgesprochen wurden und denen Du nie aktiv zugestimmt hast, die aber regelmäßig erfolgen?

Dazu gehören das Einräumen der Spülmaschine im Büro, Geburtstags- oder Ausstandsgeschenke organisieren, Elterndienst in der Schule oder Kita.

Es fühlt sich so an, dass, wenn Du es nicht mehr machst, würdest du eine Abmachung brechen, der Du aber nie zugestimmt hast.

Das führt dazu, dass die Sache dann mit Dir als Person assoziiert wird oder die Arbeit unsichtbar wird, weil keiner mitbekommt, wer es macht.

Natürlich… unbezahlt, kostet aber Deine Zeit und Energie.

Nicht fragen…

…aus Angst ein „Nein“ zu hören.

Und niemand weiß eigentlich, was genau Du Dir wünscht.

Nicht aufs Bauchgefühl hören…

… aber später feststellen, dass Du besser Deiner Intuition vertraut hättest.

Niemand hat Dir beigebracht, wie Du ein braves Mädchen wirst

Diese Verhaltensweisen lernen Kinder durch soziale Interaktion. Auch Jungs werden auf eine bestimmte weise sozialisiert.

Was man sozial lernt, kann man auch sozial wieder verlernen.

Du kannst einen ersten Schritt bei einem Workshop mit anderen zusammen erfahren (Termine stehen noch nicht fest).

Oder Du kannst persönlich mit mir zusammen arbeiten.

Ich unterstütze Dich gerne mit einem gezielten und maßgeschneiderten Coaching. Melde Dich zu einem Erstgespräch und wir finden heraus, wie ich Dich unterstützen kann.

Veränderungen

Veränderungen gibt es immer. Und jede kennt den Satz „Nichts ist beständiger als der Wandel“ – oder „Panta Rhei“ [τα πάντα ρει].

Derzeit erleben wir jedoch auf globaler Ebene eine Transformation. Wir sehen viele Veränderungen und es ist an der Zeit im Großen wie auch im Kleinen, über Grenzen von Institutionen hinweg, aus einem tieferen Sinn und Zweck heraus zu handeln. Gesellschaftlich und auf persönlicher Ebene.

Von der persönlichen Veränderung zur Großen

Ich glaube, dass Veränderungen, die über Grenzen von Institutionen gehen, zunächst auf persönlicher Ebene beginnen. Das Handeln kommt aus einem tieferen Sinn.

Ich bin als Coach angetreten, um Frauen zu informieren, zu stärken, zu ermutigen – zu empowern, wie es so schön heißt – sich den Anteil der Welt einzufordern, der ihnen zusteht. Das mit dem Anteil ist nicht von mir. Ich hörte es letzte Woche bei einem Interview mit einer weiblichen Führungskraft. Immer wieder höre ich auch, was eine Frau, die Führungskraft werden will von sich aus tun kann, um dahin zu kommen.

Aber, um da hin zu kommen, muss frau vorher ein paar Hürden überwinden. Einerseits innere, bei sich selbst und andererseits äußere strukturelle Hürden. Ein paar Stichworte: Gläserne Decke, Gender Care Gap, Zielgröße Null.

Veränderungen als Prozess

Veränderungen Prozess der Theorie U
Schritte der Veränderung aus dem Modell der Theorie U

Wenn ich hier von Veränderung spreche, meine ich nicht das EINE plötzliche Event von außen, auf das Du keinen Einfluss hast, sondern den Wandel, den Du dir für Dich und Deine Mitmenschen wünscht – auch als Reaktion auf eine Veränderung von außen. Es geht also nicht sofort und nicht in einem Schritt. Veränderung geht in vielen Schritten.

Am Beispiel des Modells der Theorie U beispielsweise geht es über 7 Phasen, die ich hier kurz aufführe.

  • Am Anfang steht das Handeln aus den bekannten Mustern. Vergegenwärtigen.
  • Das Ganze sehen. Verbindungen empfinden. Perspektivenwechsel.
  • Loslassen, Zulassen.
  • Entstehen lassen.
  • Nimmt Gestalt an. Ideen.
  • Probieren, was geht.
  • Das Neue leben.

Wer treibt Veränderungen an?

Strukturelle Veränderungen kommen nicht immer nur „von oben“. Sie können auch „von unten“ angetrieben werden – von Gruppen mit einem bestimmten Interesse. Gruppen bestehen aus einzelnen Personen, die dieses Interesse teilen. Es ist ein langer Weg von einer Idee (einer einzelnen Person) zu einer Veränderung im Ganzen zu gelangen. Dieser Weg beginnt mit einem Impuls, einem ersten Schritt, einer Bewegung.

Ein schönes Beispiel dafür, wie etwas großes von einer kleinen Gruppe gestartet werden kann, ist die Initiative #proparents. Sie fordern:

„die Aufnahme des Diskriminierungsmerkmals »Elternschaft« in § 1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) bzw. eine Ergänzung des AGG – z.B. nach dem österreichischen Vorbild, wonach in der Arbeitswelt niemand »Auf Grund des Geschlechtes, insbesondere unter Bezugnahme auf den Familienstand oder den Umstand, ob jemand Kinder hat, unmittelbar oder mittelbar diskriminiert werden darf.« (§ 4 GlBG).“

https://proparentsinitiative.de/#forderungen

Frauen in Führung

Die Art und Weise mit der Frauen in Unternehmen gefördert und befördert werden, hat mich schon immer beschäftigt. Ich habe es jetzt 20 Jahre lang beobachtet.
Da gibt es so viele Einflussfaktoren.

Manchmal denke ich, ich habe schon alles gesagt. Alles schon einmal geschrieben. Mich über alles schon mal aufgeregt. Mir den Mund fusselig geredet. Aber anscheinend ist es noch nicht genug. Deswegen schreibe und poste ich weiter.

Aber: In den letzten Jahren beobachte ich einen Shift. Unternehmen haben erkannt, dass es ohne die Frauen nicht geht. Frauen benötigen andere Rahmenbedingungen (z.B. aufgrund von Elternschaft) und Unternehmen stellen sich diesen Veränderungen.

Wie kann ich Dir helfen?

Die Frage ist nun, was kannst Du auf persönlicher Ebene machen, wenn Du einen größeren Traum hast.

Wenn Du einen Traum hast oder eine Idee, etwas bestimmtes schon immer mal machen wolltest… Wenn Du Einfluss nehmen möchtest auf bestimmte Zustände in der Gesellschaft… Wenn Du in Führung gehen willst, Dich aber immer wieder ausgebremst fühlst… Wenn Du keinen Plan hast oder nicht so richtig weißt wo loslegen, dann kannst Du hier ein Erstgespräch mit mir buchen , um mit mir gemeinsam herausfinden, wie Du in den Prozess reinkommst.

Ich freue mich, dich zu treffen.

Anna

mental Load

Hilfe bei Mental Load

Wenn das Gefühl überwältigend wird und der Kopf schwirrt wegen des To-Do-Schwarms, heutzutage Mental Load genannt, dann ist es Zeit für ein paar Tools.

Mental Load oder zu viel los in Deinem Kopf?

Klicke Dich durch die Bilder um ein paar Maßnahmen anzuschauen, die gegen das Chaos im Kopf helfen.

  • mental Load

Alles abladen: Der Braindump

Braindump bedeutet, alles aufzuschreiben, was Dich belastet, egal in welcher Reihenfolge und in welchem Lebensberich oder Kategorie.

Das könnte so aussehen:

Essensplan machen, Sohn zum Fußball bringen, vorher Fußballsachen waschen, mit anderer Mutter abstimmen wegen Trainergeschenk, neue Schuhe für Tochter, Milch und Brot auf dem Heimweg besorgen, Blogartikel schreiben, Waschmaschine am Morgen beladen – abends ausladen, Wäsche aufhängen, Text lesen für Bewerbung beste Freundin, Verabredung mit beste Freundin, Loch in Hose stopfen, Rechnung XY überweisen, Wichtiger Termin Job vorbereiten, Oma anrufen, Smoothie Rezept ausprobieren, Plätzchenbackheft suchen, Artikel wegen Weiterbildung lesen, Kinderklamotten aussortieren, u.s.w..

Das sind nur Beispiele, aber ich glaube, dass es bei vielen working moms ähnlich aussieht. Die Aufgabe ist klar, oder? Einfach mal alles auflisten.

Das Abladen verschafft erst mal eine erste Erleichterung.

Der Überblick und Dein Kalender

Als nächstes bringst Du etwas Licht in das Chaos, indem Du mal schaust, ob wirklich alles jetzt erledigt werden muss oder ob es vielleicht auch OK ist, bestimmte Dinge nächste oder übernächste Woche zu machen. Was sind Aufgaben in einem bestimmten Bereich? Was kann zusammengefügt werden? Was kann jemand anderes übernehmen. Wo gibt’s Puffer und wann kann etwas aufgeteilt werden? Auch möglich: was kann entfallen? Das kannst Du mit dem nächsten Tool ermitteln.

Mehr Kotrolle durch Priorisieren

Es gibt keine ultimative Methode zu Priorisieren, aber grundsätzlich bedeutet es zu unterscheiden, was (Dir) wichtig ist und was dringend ist und somit was, wann, in welchem Moment erledigt wird.

Wenn du immer am Feuerlöschen bist oder wie Charlie Chaplin durch die Welt wirbelst, hast Du keine Energie oder Freiraum für Dich und Deine Ideen oder Träume.

Mit Tools wie z.B. der Eisenhower Matrix kannst Du versuchen Deine Träume, Ziele, Pläne auch unterzubringen. Das steigert die Zufriedenheit und gibt Dir Energie die täglichen kleinen Aufgaben zu bewältigen – ohne den Mental Load, wo Du die ganze Zeit darüber nachdenkst, was Du alles in Deinem Leben nicht schaffst. (Im Downloadbereich gibt es eine Anleitung dafür. Das Passwort erhalten alle Abonnentinnen des Newsletters.)

Bitte um Hilfe bzw. fordere sie ein

Es ist wohl in den meisten Fällen so, dass Du Deine Kinder nicht von irgendwo her mitgebracht hast, sondern, dass es einen Vater dazu gibt und ggfs. Großeltern und/oder ein anderes (familiäres) Supportsystem. Nachbarinnen, Freundinnen, Paten, andere Mütter aus Kita/Schule. (Ich weiß, dass viele Alleinerziehende wirklich alleine sind. Gerade sie brauchen ein externes Supportsystem.)

Lerne zu Netzwerken und schaffe Dir das Dorf, das es braucht, um ein Kind großzuziehen. Und frage, bitte um Hilfe, delegiere, lasse Verantwortung übernehmen. Teile die Aufgaben mit Deinem Partner. Ich weiß aus Erfahrung: Es ist mühsam und braucht viel Diskussion.

Buchtipps zu Mental Load

Viele Hilfreiche Tipps gibt es auch in Büchern zum Thema Mental Load. Da gibt es auf dem Markt einiges dazu. Zwei davon habe ich auch gekauft und gelesen und empfehle sie gerne weiter. (Werbung)

„Raus aus der Mental Load-Falle: Wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt„ ist kurzweilig, persönlich geschrieben und schnell zu lesen. Mit praktischen Tipps.

 

„Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles!: Was Eltern gewinnen, wenn sie den Mental Load teilen“ beinhaltet viele Hintergrundinformationen, Statistiken und Tipps von einer Psychologin.

 

Ziele erreichen durch Planen

Jetzt hast Du Dir Zeit freigeschaufelt und kannst Dich an die Umsetzung Deiner eigenen Themen machen. Die Dinge, die Dir wirklich wichtig sind und die in der Umsetzung aber immer hinten runter gefallen sind.

Was auch immer es ist. Ein privates Projekt, ein DIY Projekt, ein Ehrenamt, Abnehmen, Veganerin werden, dich um Deine Finanzen kümmern, Dein eigenes Café eröffnen, Deine Bewerbungsunterlagen auf Stand bringen, ein Buch schreiben, den Keller ausräumen, ein Haus suchen, u.s.w.

mental Load

All das sind mögliche Tools gegen Dein Chaos im Kopf

Das gibt Dir die Kontrolle zurück und bringt etwas Erleichterung. Damit bist Du zwar Deine Probleme nicht von heute auf morgen losgeworden, aber es reduziert den Stress, du fühlst dich beruhigt und Du bist der Lösung einen großen Schritt näher, denn Du hast es in Deiner Hand.

Workshop und Coachings


Ich biete nicht nur Tools an, sondern weiterhin maßgeschneidertes 1:1 Coaching und Beratung. Die Anmeldung zum Kennenlerngespräch findest Du hier → klick Erstgespräch.

Ein Workshop zum Thema Stressbewältigung findet auch bald statt. Hier kannst Du Dich in die Warteliste eintragen und Du erhältst eine E-Mail mit Informationen dazu, wenn es soweit ist. → klick Warteliste Workshop

Hast Du noch Fragen? Du kannst mir auch eine E-Mail schreiben an coaching@antoniadou.de

Ich freue mich und vielleicht bis bald.

Deine Anna.